Medical Assistance Service: Bordmagazin

Medical Assistance Service: Bordblog

Dr. med. Cem Meric

Liebes Flugarztbörsen Team,
dass Klinikum Nürnberg wünscht alles Gute zum Start.
Holm und Rippenbruch!

Dominik

Glückwunsch zur neuen Flugarztbörse!!! Wir hoffen sie wird so erfolgreich wie die Schiffsarztbörse!

Jürgen

Lieber Christian,
herzlichen Dank für Deine Mail - Du hast ja immer wieder tolle Ideen ! Ob es nun eine gute Idee ist, einen alten Zausel wie mich als Gallionsfigur auf Deiner schönen neuen Website zu setzten statt eines kurvenreichen, langbeinigen, blonden, bildschönen, jungen Rettungs-Hasen mag bezweifelt werden dürfen...
etwas dagegen habe ich nicht, wenn Du es denn wagen willst.
Habe in dem tatsächlich recht grossen Fundus der Bilder, der sich im Laufe der 23 Jahre Repat Missions angesammelt hat nachgeschaut, muss aber feststellen, daß man zu 99% persönliche Erinnerungen festgehalten hat, die thematisch zumeist um den eigentlichen Transport herum angesiedelt sind und sich für die Flugarzzbörsen Website nicht recht eignen. Grüße Jürgen

Dr. med. Alexander Etti

Hallo Flugarztbörse,
ich bin gerade in Pattaya einen ICU Patienten abholen und freue mich über die neue Plattform und einen regen Austausch. Bitte auch in der DGLRM aktiv teilnehmen. Ich empfehle die DGLRM Arbeitsgruppe Notfallmedizin und Luftrettung, sie widmet sich der Bearbeitung notfallmediznischer Fragestellungen und speziell auch Aspekten der Luftrettung. Dieses Aufgabenfeld stellt eine engumschriebene Schnittmenge zwischen dem klinisch-notfallmedizinischen Bereich und dem flugmedizinischen Bereich dar. Hierzu ist die Expertise aus beiden Bereichen notwendig, um spezifische Aspekte zu bewerten und zu analysieren.
Schwerpunkte der Arbeitsgruppe ist insbesondere die Analyse von Flugunfällen (z.B. Rettungshubschrauber) sowie das Management von Notfällen im Zusammenhang mit der Flugmedizin (z.B. Notfallmedizinische Ausstattung an Bord von Luftfahrzeugen). Die AG führt eigene Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit mehreren Universitätskliniken durch. Daneben sind AG-Mitglieder auch in anderen Arbeitsgruppen involviert.

Antwort von Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ottomann

Charite Universitätsmedizin Berlin - Flugmedizin

Wir wünschen unseren Berliner Kollegen einen guten Start und viel Erfolgt mir der Flugarztbörse!

Stefanie Tunger

Für alle diejenigen, die durch die Flugarztbörse neu in diese wunderbare Welt eintreten Patienten rund um den Globus zu begleiten, hier einige Stories aus einem langen Flugarzt-Leben.
Da war die Frau, die alles richtig machen wollte und für einen neuen Sport extra Unterrichtsstunden buchte. Bei der Vorbereitung kam die Windböe... hoher Querschnitt! Jetzt nach über einem Jahr kann sie wieder laufen und ihren Beruf ausüben.
Der Teenager, der in Amerika vom Rezidiv seines Hirntumors erfuhr. So traurig der Fall war... mit einem Flug in der Business Class wurde ihm wenigstens ein kleiner Wunsch erfüllt.
Die verwirrte 90jährige, die auf dem Flug von Südafrika 25x auf das WC begleitet werden musste.. auch sie landete unbeschadet am Heimatort. Und brach sich zwei Tage später im Heim in einem unbeobachteten Moment den Oberschenkelhals.
Der mutige Mann, der trotz Hemiparese in Mexiko mit den Delfinen geschwommen ist und sich damit einen Herzenswunsch erfüllt hatte. Alles lief nach Plan bis er sich die Fotos ansehen wollte und am Beckenrand ausrutschte... da war das Bein kaputt.
Der Multimorbide auf den Kanaren, der nicht fit-to-fly war und dadurch seiner Frau sehr geholfen hat. Sie erlitt auf dem Rückflug eine Synkope und konnte den bestellten Sauerstoff ihres Mannes gut gebrauchen. Auf diese Weise bekam sogar dieser “Leer”-Flug einen Sinn.
Man sieht in diesem Job viele fremde Länder und Kulturen. Man denkt viel über die Unterschiede zu unserer medizinischen Versorgung nach, über die Schicksale der einzelnen Patienten.
Worüber ich aber nie nachdenken werde ist diesen vielseitigen Job an den Nagel zu hängen!
Ich hoffe hier bald von vielen Kollegen ähnlich positive Erlebnisse zu lesen!

Dr. Christian Strobl

Hallo an alle Mitstreiter.

Von 2007 bis 2015 war ich als Fliegerarzt bei der Bundeswehr am Flughafen Köln-Bonn und danach in Penzing tätig. In dieser Funktion habe ich nicht nur zahlreiche Repatriierungsflüge durchgeführt, sondern hatte auch die volle Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzausbildung Flugmedizin. 2012 trat die Bayerische Landesärztekammer mit der Frage an mich heran, ob ich Interesse an einer Tätigkeit als Prüfer für die ZB hätte. Seitdem prüfe ich ein- bis zweimal im Jahr Kollegen, die diese Zusatzausbildung erwerben möchten.
Ich möchte jeden ermuntern, bei Vorliegen der Voraussetzungen diese Zusatzausbildung Flugmedizin zu erwerben. Die Kurse sind natürlich nicht billig und auch zeitintensiv, aber die 6-monatige Weiterbildungszeit kann (zumindest in Bayern) durch "kollegiale Gespräche", die alle 2 Wochen z.B. am Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck stattfinden, ersetzt werden.
Die Prüfungen, an denen ich bislang teilgenommen habe, liefen sehr entspannt ab. Schwerpunkte sind Reisemedizin, Lufttransport Verletzter und Erkrankter (das sollte für keinen von Euch ein Problem sein) und natürlich die Tauglichkeitskriterien für Piloten nach JAR-FCL. Bisher haben alle "meine" Prüflinge bestanden.
Da es bundesweit nur wenige Prüfer für diese Zusatzausbildung Flugmedizin gibt, werden in Bayern auch externe Prüflinge aus anderen Ärztekammern geprüft.
Also, vielleicht sehen wir uns ja in einer der nächsten Prüfungen. Bis dahin, viel Erfolg an alle!!!

Sie müssen sich registrieren, um Kommentare hinzuzufügen.